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Unser Neuseeland-Reiseblog

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Pinguinraritäten Email
Sonntag, 22. Januar 2012 um 05:41

Unser Interesse hier in Neuseeland gilt vor allem der Flora und Fauna, insbesondere jener, die wir anderswo auf der Welt bisher noch nicht gesehen haben. Dazu gehören auch Pinguine, die wir bislang nur aus dem Rostocker Zoo kannten.

Neuseeland rühmt sich mit zwei Arten von Pinguinen - jede ein Superlativ für sich: die Gelbäugigen, die angeblich seltenste Art der Welt und die blauen Zwergpinguine, die Kleinsten weltweit. Beide wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

 
Im Herr-der-Ringe-Land Email
Samstag, 21. Januar 2012 um 19:22

Der Fiordland Nationalpark ist einer Fläche von 12.500 km2 der größte Neuseelands und die Landschaft, die häufig mit "Herr der Ringe" in Verbindung gebracht wird. Fiordland besteht aus einer Reihe von Fjorden und Seen, die auf nahezu Meeresniveau liegen und mit dichten Regenwäldern umsäumt sind, zwischen denen sich bis zu 2.700 Meter hohe schneebedeckte Berge auftürmen. Schroffe und steile Felswände mit Höhen von mehreren Hundert Metern sind keine Seltenheit. Außerdem sind hier zwischen subtropischem Regenwald und arktischer Kälte sämtliche Klimazonen auf kleinster Fläche vertreten.

 
Gletschereis bei Gluthitze Email
Montag, 16. Januar 2012 um 07:13

Neuseelands Südinsel besitzt mit dem Franz-Joseph- und dem Fox-Gletscher zwei Gletscher, die erst bei 400 Metern Höhe über dem Meeresspiegel enden - und dies auf dem 43. Breitengrad südlicher Breite, was im etwa der Breite der französischen Mittelmeerküste auf der Nordhalbkugel entspricht. Das bietet die seltene Gelegenheit, die eisigen Lawinen in kurzer Hose und T-Shirt zu besuchen.

 
Abel Tasman National Park Email
Donnerstag, 12. Januar 2012 um 03:57

Heute schreibe ich, Daniela, mal den Reisebericht, und Daniel ist mein Koautor. Die drei Tage im Abel Tasman National Park waren nämlich mein bisheriges Highlight der Reise.

Der Nationalpark ist der Kleinste innerhalb Neuseelands, zugleich aber wegen seiner traumhaften Strände und Buchten auch einer der Beliebtesten. Nicht unbedingt eine gute Kombination, dachten wir uns, und warteten die absolute Hauptreisezeit der Neuseeländer um Silvester herum ab. Dies hatte den weiteren Vorteil, dass auch die Schlechtwetterfront, die um dem Jahreswechsel herum wütete, vorbei gezogen war, und wir pünktlich zum ersten Tag mit 26 Grad und Sonnenschein vor Ort waren.

Ohne Kind hätten wir den Park sicher mit einer mehrtägigen Kajak-/Wandertour entdeckt. So aber haben wir den klassischen Touri-Tagesausflug gebucht, bei dem wir mit dem Boot an einem Punkt des Parkes abgesetzt und ein paar Stunden später ein paar Buchten weiter südlich wieder eingesammelt werden. Auf diese Weise konnten wir zumindest einen Teil des insgesamt 51 Kilometer Costal Tracks, der entlang der gesamten Küste des Nationalparks führt, erwandern.

 
Auf Goldsuche in der Golden Bay Email
Samstag, 07. Januar 2012 um 07:49

Die Golden Bay ist die nördlichste Bucht der Südinsel Neuseelands und aufgrund einer einzigen Serpentinenstraße als Verkehrsanbindung über Land nicht so touristisch übervölkert wie andere Teile des Landes. Ursprünglich vom niederländischen Entdecker Abel Tasman als Mörderbucht bezeichnet, da hier vier seiner Besatzungsmitglieder durch Maori getötet wurden, benannten die Engländer aufgrund von Goldfunden die Bucht in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts in Golden Bay um.

Auch heute ist die Golden Bay für den Besucher wie eine Goldgrube. Erste offensichtliche Touristenmagnete entpuppen sich schnell als Katzengold, während man nach dem echten Gold etwas suchen muss - aber dann lohnt es sich wirklich.

 
Wellington und andere (un)schöne Städte Email
Samstag, 07. Januar 2012 um 03:31

Neuseeland ist eine recht junge Nation, deren Bewohner erst im 19. Jahrhundert anfingen, das Land in der heutigen Form zu nutzen. Bis dahin waren die beiden Inseln weitestgehend mit Wald bedeckt und Städte, wie in Europa oder Amerika, gab es nicht. Damit wären eigentlich alle Grundlagen geschaffen, um bei der Errichtung der neuen Städte aus eventuellen Architektursünden der alten Welt zu lernen und wunderschöne neue "Stadtkunstwerke" zu schaffen - ähnlich, wie es in Chicago nach dem großen Feuer Ende des 19. Jahrhunderts gemacht wurde. Nicht aber in Neuseeland - dort lässt man Bauwerke völlig ungeordnet aus dem Boden sprießen und gibt dem entstandenen Budenhaufen einen Namen.

 
Auf dem Weg nach Wellington Email
Montag, 02. Januar 2012 um 08:56

Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands und nach Auckland die zweitgrößte Stadt des Landes. Am Südzipfel der Nordinsel gelegen, ist der Hafen der Stadt gleichzeitig der Startpunkt der Fähre auf die Südinsel Neuseelands und war somit der nächste Punkt unserer Reise. Die Fahrt von Wanganui nach Wellington ist eigentlich wenig spannend und vor allem vergleichsweise lang. Sie wird mit ca. 2,5 Stunden angegeben und war damit die bislang längste Etappe unserer Reise. Wir wollten längere Strecken grundsätzlich vermeiden und möglichst Lennis ca. einstündigen Vormittagsschlaf nutzen, um die einzelnen Strecken zu absolvieren. Da es zwischen Wanganui und Wellington aber nichts Spannendes anzuschauen gibt, mussten wir an dieser Stelle mal eine längere Etappe planen.

 
Diebe im Tongariro Nationalpark Email
Sonntag, 25. Dezember 2011 um 00:57

Gemeinhin ist Neuseeland als ein sicheres Reiseziel bekannt. Verbrechen gibt es kaum, Taschendiebstahl o. ä. ist nahezu unbekannt. Entsprechend mulmig wurde uns, als wir vom Tongariro Nationalpark lasen, dass dort gern die Autos von Touristen aufgebrochen und ausgeräumt werden.

 
Rotorua - Wo das Erdinnere ganz nah ist Email
Sonntag, 18. Dezember 2011 um 08:56

Rotorua ist Maori und bedeutet soviel wie zweiter See, weil ein Maori-Häuptling diesen See als seinen zweiten entdeckte. In der Umgebung um Rotorua gibt es allerdings eine ganze Reihe von Seen, die alle zusammen eine große Caldera um den Mount Tarawera bilden. Entsprechend ist die Gegend geothermisch sehr aktiv und höchst interessant.

 
Coromandel - good for your soul Email
Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 02:14

"Zwei Tipps gebe ich Euch für Neuseeland noch mit: Achtet auf das Ozonloch - also cremt Euch immer gut ein. Außerdem kann das Wetter in Neuseeland extrem schnell umschlagen. Die Temperatur kann innerhalb von Minuten um mehrere Grad sinken. Seid also immer gut vorbereitet." - Diesen Tipp gab uns unser Sitznachbar im Flieger nach Neuseeland. Und er hatte so Recht. Auf unserem ersten Ausflug nach Auckland haben wir noch auf ihn gehört und hatten "well prepared" komplette Regenklamotten dabei. Aber schon bei unserem zweiten Ausflug - eigentlich nur einem kleinen Spaziergang auf Coromandel Peninsula - hatten wir ihn vergessen.

 

 
Auckland oder meine ersten Verkehrserlebnisse Email
Montag, 12. Dezember 2011 um 17:58

Durch das Flugzeugfenster sieht man eine bergige Landschaft, die sehr an das Teletubbyland erinnert. Wir sind im Landeanflug auf Auckland und sind ziemlich geschafft nach 30 Stunden Flug. Aber wir freuen uns darauf, dieses neue Land entdecken zu können.

 
Der Hinflug Email
Freitag, 09. Dezember 2011 um 18:56

Heute um 12:41 ging es los: Mit dem Bus nach Rostock-Laage und von dort aus über München und Hongkong nach Auckland, 30 Stunden ans andere Ende der Welt.

 
Vorbereitungen Email
Sonntag, 27. November 2011 um 16:16

Am 09.12. geht es nunmehr los in unseren ersten Familienurlaub mit dem kleinen Lenni. Wir werden an das andere Ende der Welt fliegen und uns hoffentlich zwischen Schafen und Kiwis wohl fühlen.